Lassen wir es zischen

Da nun die kalten Monate anbrechen, steigt das Bedürfnis nach Wärme und Behaglichkeit. Deshalb habe ich ein Kochbuch bestellt.

Am Freitagabend kam ich aus mehreren Gründen hochmotiviert nach Hause. Einer dieser Gründe war ein Päckli mit einem Kochbuch, das ich noch vergangenes Wochenende in einer Nacht- und Nebelaktion orderte. Doch statt eines Päcklis wartete ein grosses Paket auf mich… das sollte noch ein weiterer Grund zur Freude sein.

Auf dem Bildschirm sah das Ganze nämlich eher wie ein Handbuch als ein "Schinken" aus. Daher empfand ich die Überraschung als überaus angenehm. Doch jetzt kommt es noch besser: Alle Rezepte kommen mit höchstens sechs Zutaten aus. Dies hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern orientiert sich am Pareto-Prinzip; 20 Prozent Aufwand, 80 Prozent Ertrag.

Und es ist ja nicht so, dass ich ursprünglich nicht kritisch gewesen wäre und nicht alles hinterfragt hätte. Bei allem Respekt, aber mit sechs Zutaten bereiten viele Leute gerade mal ihren Zmorgen vor. Doch es funktioniert und es ist auch noch gut. Vielleicht mögt ihr euch ja noch an meinen Truten-Wok vor ein paar Wochen erinnern; das war der Testlauf.

Mein Ziel ist es, diesen Herbst hie und wieder etwas Gepflegtes zu kochen. Ich will Neues Ausprobieren und soweit es sich anbietet auch anderen eine möglichst geschmackvolle Freude zubereiten. Es soll scheppern und zischen und dampfen, wie das in einer anständigen Küche der Fall ist. Dann kommt es gut.

Über die Ergebnisse wird zu gegebener Zeit auf einer noch zu erschaffenden Unterseite mit Bildern und Beschreibungen informiert. Soweit ich weiss, besteht ein Grossteil meines Publikums aus Kochprofis und wird mir sicher interessiert über die Schultern gucken. So, jetzt mueni i d'Chuchi.

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