Zwetschgenwähe

Dank frühem Erntebeginn von Schweizer Zwetschgen gibt es jetzt wieder Zwetschgenwähen. Schnell geht es nach einem einfachen Rezept. Mit Optimierungen, falls gewünscht.

Vor einem halben Monat dürfte in mancher Schweizer Küche ein Jubelruf erklungen haben, als der Beginn der Zwetschgenernte bekanntgegeben wurde. Bis zu zwei Wochen früher als üblich fand in der Schweiz der Erntebeginn von Zwetschgen statt, wie der Schweizer Obstverband am 23. Juli 2020 meldete (siehe hier; externer Link).

Aber warum denn Jubelrufe? Weil es jetzt endlich wieder Zwetschgenwähen gibt. Wie sich mit bemerkenswert wenig Aufwand eine möglichst gute Wähe herstellen lässt, zeigt sich zum Beispiel an den Rezepten von Betty Bossi. Zwar wird die Einfachheit von Bettys Rezepten von Profis gerne belächelt, doch am Ende zählt ja das Ergebnis - und dieses lässt sich durchaus schmecken.

Bislang habe ich Zwetschgenwähen nach dem Standardrezept für Fruchtwähen von Betty Bossi hergestellt (siehe hier; externer Link). Eine geringfügige, aber wirkungsvolle Abänderung findet sich in ihrem Rezept für Zwetschgenwähen mit Zimt (siehe hier; externer Link). Man streut auf den Kuchenboden nebst gemahlenen Haselnüssen (oder Mandeln) noch etwas Zimt, wenn man es mag.

Für meine Fruchtwähen verwende ich zudem weniger Zucker als in den Rezeptvorschlägen. Der Fruchtzucker sorgt ja bereits für genügend Süssigkeit (hierzu ist es wichtig, dass reife Früchte verwendet werden). Dafür gebe ich etwas mehr Rahm und Maizena als empfohlen bei, um einen etwas festeren Guss zu erzielen.

Nicht zu unterschätzen sind schliesslich die technischen Rahmenbedingungen. Üblicherweise werden Fruchtwähen mit Umluft gebacken. Interessante Ergebnisse gibt es bei Ober- und Unterhitze mit 200 Grad und einer Backzeit von 40 Minuten. Die Zwetschgenernte dauert übrigens noch bis anfangs Oktober.

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