Unsere nächste Reise führt nach Japan. Als Teil der Reisevorbereitung besuchen meine Frau und ich einen Japanisch-Grundkurs. Für sie ist der Kurs Repetition, für mich ein Neuanfang in jeglicher Hinsicht.

Eine neue Fremdsprache lernen. Ich dachte, wenn ich es freiwillig mache, fällt es mir umso leichter. Dies entpuppte sich aber ganz schnell als Wunschdenken. In den ersten Lektionen stellte sich bei mir das Gefühl ein, mich an nichts festhalten zu können. Dies vor allem aufgrund des fremden Schriftsatzes. Doch wenn es nur ein einziger fremder Schriftsatz wäre... in Japan sind es ja gleich drei.  

Unser Kurs findet einmal pro Woche an einem Abend statt. Erscheinen alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer, sind wir insgesamt zu sechst. Manchmal sind wir auch nur zu viert. Die kleine Gruppengrösse ist ein grosser Vorteil, wenn man eine fremde Sprache von Grund auf lernt.

Nach zwei Lektionen kann ich andere begrüssen und verabschieden und mich bedanken. Ich kann mich vorstellen, meine Nationalität und meinen Beruf nennen. Ach richtig, und dass James Bond beruflich ein Spion ist, kann ich ebenfalls auf Japanisch sagen. Genau so, wie Roger Federer kein Franzose ist. Das sind sicher Dinge, die ich einmal noch gut gebrauchen kann!

Während ich also sprachlich eher noch schwimme, ist meine Vorfreude auf die Reise schon lange im Trockenen. Die Flüge sind gebucht. Im Frühling werden wir die konkrete Route fixieren. Bis dahin werden wir wohl noch einige Podcasts hören und den einen oder anderen Film ansehen. Gut möglich, dass sich in unserer Frühlingsdekoration japanische Elemente befinden werden.

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