Kommentar

Der Zweck­op­ti­mis­mus der KI

Selbst bei den verrücktesten Ideen gilt für die KI: „The Limit is the Sky“ (oder vielleicht ein bisschen darüber). Davon lässt sie sich zu­nächst auch nicht ab­bringen, wenn es zum Bei­spiel bei einem elektrisch be­trieb­enen Passagier­jet um lästige De­tails geht. Land­läufig geht man ja davon aus, dass die Batterie eines elektrischen Passagier­jets so gross und schwer sein müsste, dass an ein Abheben nicht zu denken ist.

5. Mai 2024

Stichwort Batterie: Zunächst versucht die KI, das heikle Thema gewieft zu umschiffen, indem sie sich bezüglich der Ausmasse nicht genau festlegen will und auf verschiedene Einflussfaktoren hinweist. Am Ende waren wir bei einer Batterie, die wesentlich grösser und schwerer als bei heutigen kleinen Elektroflugzeugen ist. Zudem hat sich gezeigt, dass es auch bei kürzeren Strecken ohne zusätzliche Solarenergie schwierig wird. Wie so ein Flugzeug wohl aussehen könnte?

Wie schon gesagt: Träumen ist erlaubt und schadet nichts. Brennend interessiert hat mich auch, wie sich der erste E-Flug anfühlt. Mein fiktiver Sitznachbar hat darauf hingewiesen, dass der Flug im Allgemeinen ruhiger als bei herkömmlichen Maschinen verläuft. Immerhin gestand er zu, schon auch etwas nervös zu sein.

Als das Flugzeug auf ein Gewitter zusteuert, rät der Co-Pilot, die heikle Zone zu umfliegen. Der Einwand der Kapitänin, man könne vielleicht die Power des Flugzeugs durch den einen oder anderen Blitz zusätzlich etwas aufbessern, lehnt er dankend und bestimmt ab. Dies führt zur Erkenntnis: Ohne professionelle Crew geht es auch bei einem E-Flug nicht. Mit autonomen Flügen befassen wir uns dann ein andermal.